Vortragsabend gemeinsam mit dem Stadtmuseum
30. September, 17 Uhr, Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10
Kristin Land und Ute Fahrig
In den 1960er-Jahren tauchten farbenfrohe, futuristisch anmutende Möbel aus Polyurethan (PUR) auf. Im Westen entworfene und produzierte Stücke wie das „Garten-Ei“ oder der „Z Stuhl“ waren für die DDR von Interesse. Kunststoffmöbel in Serie zu produzieren, passte ebenso zum Chemieprogramm wie zu den Visionen des sozialistischen Fortschritts – und versprach Devisen. So kaufte die DDR das westliche Design und Knowhow. Die Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein wurde zu einer Designschmiede für kreative PUR-Entwürfe. Der Vortrag zeigt, wie Halle mit dieser Möbel-Geschichte verwoben ist.
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