Mitgliederbrief:

Halle, den 7. Januar 2024
Liebe Mitglieder des Vereins für hallische Stadtgeschichte,

auf diesem Weg wünsche ich Ihnen allen im Namen des Vorstands und seiner Gäste ein gutes, gesundes, glückliches und friedliches Neues Jahr 2024!

Unser Blick ist ganz auf das kommende stadtgeschichtliche Jahr gerichtet: Wir arbeiten derzeit intensiv am Jahresprogramm und am Tag der Stadtgeschichte, der sich in diesem Jahr dem Thema Kolonialismus unter der Leitung von Jan Kellershohn vom Institut für Landesgeschichte zuwenden wird. Zudem stehen in diesem Jahr auf unserer Mitgliederversammlung Vorstandswahlen an; für den dazugehörigen Festvortrag konnte unser Vereinsmitglied Ulf Dräger vom Kunstmuseum Moritzburg gewonnen werden, der über das Verhältnis von Münzen und Stadtgeschichte sprechen wird. Neben diesen zwei Jahreshöhepunkten basteln viele Engagierte derzeit an weiteren Veranstaltungen, die nicht minder spannend und attraktiv sein werden. Wenn alles wie geplant läuft, können wir das neue Jahresprogramm Ende Februar/Anfang März in den Händen halten.

Bis dahin darf ich auf zwei anstehende Veranstaltungen hinweisen und dazu herzlich einladen:

Am 29. Januar 2024 ab 18 Uhr wird sich ein Themenabend dem bislang kaum beachteten Feld privater Filme als Quelle (nicht nur) für die Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts unter Leitung von Till Kössler und Vereinsmitglied Katrin Moeller (beide MLU) widmen. Der Abend verspricht spannende und neue Eisnichten und ist zugleich als Impuls für weitere Aktivitäten zum Thema gedacht. Stattfinden wird der Abend in der Diesterweg-Schule (Diesterwegstr. 38); auch dies eine Möglichkeit, den Bau von innen kennen zu lernen, die sich nicht alltäglich ergibt. Näheres finden Sie hier: Link

Ebenfalls Neues und Spannendes bietet ein Themenabend, der in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen stattfindet. Die Stiftungen haben zahlreiche originale Architekturpläne erworben, die den Wiederaufbau der Kirche St. Georgen in Glaucha Mitte des 18. Jahrhunderts dokumentieren. Am 14. Februar ab 18 Uhr wird Vereinsmitglied Thomas Grunewald im Historischen Waisenhaus die unbekannten Quellen und die dazugehörige Erwerbungsgeschichte vorstellen und damit einen Ort der Stadtgeschichte in den Blick rücken, der in Architektur- und Kirchengeschichte im Schatten der Sakralarchitektur der Altstadt steht. Näheres finden Sie hier: Link

Wir hoffen, Sie auch wieder in 2024 zahlreich zu unseren Veranstaltungen begrüßen zu können. Zudem darf ich Ihnen das noch druckfrische Jahrbuch (2023) zum Kauf und zur Lektüre sowie als Geschenk wärmstens ans Herz legen. Auch lohnt immer ein Blick in den je neuen Kulturfalter, die stadtgeschichtliche Essayreihe erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Und nicht zuletzt sei erneut auf unsere Facebook-Seite sowie die Homepage verwiesen, dort finden Sie alles Aktuelle sowie Rückblicke und Informationen zu unseren Publikationen https://www.stadtgeschichte-halle.de/.

Machen Sie unsere Arbeit weiter bekannt und werben Sie für eine – attraktive – Mitgliedschaft!

Mit herzlichem Dank für das stete Interesse und die Treue sowie die eingegangenen Spenden im vergangen Jahr verbleibe ich mit den besten Grüßen und Wünschen

Ihr

Holger Zaunstöck
(Vereinsvorsitzender)

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Verein für hallische Stadtgeschichte e.V.

Merian Ansicht Westen - Quelle: Stadtarchiv

Merian Ansicht Westen - Quelle: Stadtarchiv

Der erste „Tag der hallischen Stadtgeschichte“ im Dezember 2000 erfuhr großen Zuspruch, der Wissensdurst der Hallenserinnen und Hallenser zur Geschichte ihrer Stadt war enorm. Dies legte die Idee nahe, einen Stadtgeschichtsverein für Halle zu gründen. Am 23. April 2001 war es soweit. Das Interesse an der Geschichte der Stadt an der Saale war damals groß und ist es auch heute – nach hunderten Veranstaltungen und bei kontinuierlicher Publikationstätigkeit des Vereins – erfreulicherweise immer noch.

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  • Der jeweils aktuelle Band der "Forschungen zur Stadtgeschichte" mit den Ergebnissen der Stadtgeschichtstage ist Bestandteil der Vollmitgliedschaft für 40 bzw. ermäßigt 20 Euro
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  • Stadtgeschichte entdecken, gestalten und fördern

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