„Lieben Sie Sport?“ Ein Lesemehrkampf mit Stephan Krause (Leipzig) und Dirk Suckow (Halle)

Liebe Mitglieder des Stadtgeschichtsvereins, liebe Interessierte an der Stadtgeschichte Halles,

ich möchte Sie heute auf die erste Veranstaltung in Anwesenheit seit dem Jahresbeginn hinweisen, die der Verein zusammen mit dem Mitteldeutschen Verlag und dem Literaturhaus Halle durchführt – nähere Informationen finden Sie hier: https://literaturhaus-halle.de/events/lieben-sie-sport-ein-lesemehrkampf-mit-stephan-krause-leipzig-und-dirk-suckow-halle/. Wir sind froh, dass nun wieder zögerlich, selbstverständlich unter geltenden Hygieneregeln, Anwesenheitsveranstaltungen möglich werden. Dies lässt mich Ihnen auch mitteilen, das wir derzeit intensiv an der Vorbereitung des Stadtgeschichtstages arbeiten, den wir, sofern keine neuen Pandemieumstände bis dahin eintreten, in der Konzerthalle Ulrichskirche am 14.11.2020 durchführen wollen. Das gestaltete Programm und weitere Informationen erhalten Sie ca. Mitte Oktober zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung, die am Abend zuvor (13.11.2020) ebenfalls in der Ulrichskirche stattfinden soll.

Mit herzlichem Gruß

Holger Zaunstöck

Vereinsvorsitzender

ABSAGE 21.9.

Liebe Mitglieder des Stadtgeschichtsvereins, liebe Interessierte an der Stadtgeschichte Halles,

leider müssen wir den für den 21. September geplanten Vortrag „Der hallesche ‚Wunderschatz‘ von 1625 –Sammelleidenschaft im Zeitalter der europäischen Kunst- und Wunderkammern“ mit Dr. Berit Wagner aufgrund der aktuellen Umstände nun doch absagen. Wir haben uns zunächst gegen eine virtuelle Variante entschieden, da wir fest planen, den Vortragsabend im kommenden Jahr nachzuholen. Wir konzentrieren uns jetzt weiter darauf, den Stadtgeschichtstag zu ermöglichen, daran arbeiten wir intensiv, ebenso wie an drei Bänden der „Forschungen“ sowie am aktuellen „Jahrbuch“. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Bleiben Sie uns gewogen.

Mit herzlichem Gruß

Holger Zaunstöck

Vereinsvorsitzender

Publikation der gemeinsamen Vortragsreihe des Stadtmuseums und des Stadtgeschichtsvereins im Livestream

Stadtgeschichte auf Fotografien CoverAm Dienstag, dem 30.6.2020 um 18 Uhr präsentiert die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt auf ihrem Facebook-Kanal die Veröffentlichung „Stadtgeschichte auf Fotografien. Halle (Saale) im 20. Jahrhundert“ im Livestream.

Einen Einblick in das im Frühjahr im Mitteldeutschen Verlag erschienene Buch geben Susanne Feldmann, Mitherausgeberin und Kuratorin am Stadtmuseum Halle sowie zwei der insgesamt 18 Autorinnen und Autoren, nämlich Ute Fahrig, ebenfalls Kuratorin am Stadtmuseum Halle, und Antje Seeger, Leiterin des Bildarchivs am Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Im Fokus des von Daniel Watermann und Susanne Feldmann im Auftrag des Stadtmuseums Halle, des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. und des Stadtarchivs Halle sowie mit finanzieller Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt e. V. herausgegebenen Buchs stehen Fotografien, die wichtige Ereignisse mit Bezug zur regionalen sowie gesamtdeutschen Geschichte in Halle zeigen. Der zeitliche Bogen reicht vom Besuch des deutschen Kaiserpaars 1903 in der Saalestadt bis zum Eierwurf auf Bundeskanzler Helmut Kohl auf dem halleschen Marktplatz 1991. Halle In dem aus einer Vortragsreihe im Stadtmuseum Halle erwachsenen Aufsatzband wird von den Autorinnen und Autoren zunächst ein „Hauptfoto“ vorgestellt und analysiert. Anschließend wird erläutert, welche Inhalte sich aus dieser wie auch aus weiteren Aufnahmen ablesen lassen, welche Absichten mit den Fotografien verfolgt wurden und was unter diesen Prämissen gezeigt, was weggelassen wurde. So erschließen sich nicht nur wichtige historische Zusammenhänge, sondern es wird auch sichtbar, dass Fotografien schon früh für Propagandazwecke genutzt und hierfür inszeniert und auch manipuliert wurden.

Veranstaltungen verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation muss der Verein für hallische Stadtgeschichte leider die geplanten Veranstaltungen zur Geschichte des Fahrradsports am 15. Juni sowie das Sommerfest am 6. Juli in der Moritzkirche absagen. Beide werden auf 2021 verschoben.

Interview zum Weltkriegsende in der MZ

Interview mit Stadtarchivar Ralf Jacob in der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.04.2020. Diesen Artikel online auf der Website der MZ lesen: https://www.mz-web.de/halle-saale/als-halle-aufatmete-was-der-stadtarchivar-zum-weltkriegsende-vor-75-jahren-sagt-36579062

Ein Blick in die Geschichte
"Pandemien und Sterblichkeitskrisen in der Geschichte Halles (1579 bis 2018)"

Liebe Mitglieder des Vereins für hallische Stadtgeschichte, liebe Leserinnen und Leser,  

der Blick in die Geschichte ist, wie Sie alle wissen, in der Lage, die Dinge, die uns im Leben der Gegenwart begegnen besser zu verstehen und in größere Zusammenhänge einzuordnen. In aktuellen Zeiten einer massiven pandemischen Bedrohung blicken Historikerinnen und Historiker zurück und fragen nach der Geschichte von Epidemien und Pandemien, um deren historische Tiefenstruktur zu verstehen, aber auch um zu sehen, wie Menschen und Gesellschaften darauf reagiert haben, auch gestärkt daraus hervorgegangen sind. Gerade im Blick auf die Stadtgeschichte wird dieses Thema unmittelbar erfahrbar, weil es nicht abstrakt ist, sondern weil darin die Geschichte der Menschen erzählt wird, die vor uns hier gelebt haben. Wie alle Städte hat auch Halle in seiner Vergangenheit mit zum Teil existenzbedrohenden Epidemien zu kämpfen gehabt – vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Um Ihnen davon einen grundlegenden Eindruck zu geben, veröffentlichen wir hier einen kleinen Aufsatz zum Thema von unserem Mitglied Dr. Katrin Moeller. Das Spannende, Einsichtsvolle und vor allem Neue daran ist, dass sie mit großen statistischen Datenmengen, die sich über mehrere Jahrhunderte hinweg erstrecken, arbeiten und dadurch Zusammenhänge und Entwicklungslinien aufzeigen kann, die bislang verborgen waren. Dieses große Datenkonvolut zur Geschichte unserer Stadt hat sie zusammen mit Studierenden über fast ein Jahrzehnt lang am Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt der MLU erhoben und mit Methoden der Digital Humanities aufbereitet. Verfasst hat sie den Text mit ihrem Sohn Jakob, ein schönes Beispiel dafür, wie die Stadtgeschichte eben auch junge Menschen ansprechen und interessieren kann.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre – vor allem aber wünsche ich Ihnen Gesundheit und Zuversicht, mit besten Grüßen

Ihr

Prof. Dr. Holger Zaunstöck

Vereinsvorsitzender

 Pandemien in Halle Katrin Moeller Stadtgeschichte 2020

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Jahresprogramm 2020

Jahresprogramm 2020 - Seite 1 Jahresprogramm 2020 - Seite 2

Flyer: Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte

FL Faltblatt Reihe Forschungen hallische Stadtgeschichte DINlang 2018 1 vorschau FL Faltblatt Reihe Forschungen hallische Stadtgeschichte DINlang 2018 2 vorschau

Oder als PDF auf den Computer laden:

Flyer - Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte

Verein für hallische Stadtgeschichte e.V.

Merian Ansicht Westen - Quelle: Stadtarchiv

Merian Ansicht Westen - Quelle: Stadtarchiv

Der erste „Tag der hallischen Stadtgeschichte“ im Dezember 2000 erfuhr großen Zuspruch, der Wissensdurst der Hallenserinnen und Hallenser zur Geschichte ihrer Stadt war enorm. Dies legte die Idee nahe, einen Stadtgeschichtsverein für Halle zu gründen. Am 23. April 2001 war es soweit. Das Interesse an der Geschichte der Stadt an der Saale war damals groß und ist es auch heute – nach hunderten Veranstaltungen und bei kontinuierlicher Publikationstätigkeit des Vereins – erfreulicherweise immer noch.

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Vorteile einer Mitgliedschaft

  • Der jeweils aktuelle Band der "Forschungen zur Stadtgeschichte" mit den Ergebnissen der Stadtgeschichtstage ist Bestandteil der Vollmitgliedschaft für 40 bzw. ermäßigt 20 Euro
  • Besuch aller Veranstaltungen möglich
  • Den Verein mitgestalten (Mitgliederversammlung und Vereinswahlen)
  • Stadtgeschichte entdecken, gestalten und fördern

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