Stadtrundgang und Sommerfest
20. Juli, 17 Uhr, Treffpunkt: Eingang zum Campus Heide Süd, Heideallee 23/24
Rundgang durch Heide-Süd mit Sommerfest
Klaus Krüger und Ilja Claus
150 Jahre lang war der kleinste und jüngste Stadtteil Halles für die Öffentlichkeit nicht zugänglich: Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entstand auf den Weinbergwiesen zwischen Dölauer Heide und Saale eine der modernsten psychiatrischen Einrichtungen Europas. Von der NS-Regierung 1935 geschlossen, wurden ihre Gebäude für die sich im Bau befindliche Heeres- und Luftnachrichtenschule übernommen, die über einen eigenen Flugplatz verfügte. In dieser Zeit entstanden die Straßenzüge mit Schulgebäuden, Kasernen und einem riesigen Aufmarschplatz, die das Bild des Stadtteils bis heute prägen. Im Sommer 1945 wurde das Gelände von der Sowjetischen Armee übernommen und zu einer hermetisch abgeschlossenen Garnison mit bis zu 15.000 Soldaten und Offiziersfamilien gemacht. Nach deren Abzug 1991 wurde das Gebiet aufwändig saniert und ab 1998 zur Bebauung freigegeben. Seitdem finden sich hier in Symbiose Gebiete zum Wohnen, zum Arbeiten, zum Forschen und zur Erholung.
Im Anschluss an den Rundgang findet das Sommerfest des Vereins statt.
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