Veröffentlichungen des Vereins
Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte
Im Jahr 2006 feierte die Saalestadt Halle ihren 1200. Geburtstag. In Vorbereitung auf dieses Jubiläum initiierten Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität, der Franckeschen Stiftungen und des Interdisziplinären Zentrums für europäische Aufklärung stadtgeschichtliche Forschungen, die seitdem in einer eigenen Reihe publiziert werden. Anders konzipiert als die bei Stadtjubiläen üblichen Historienbücher werden die einzelnen Beiträge der Öffentlichkeit jedes Jahr zum Tag der Stadtgeschichte in einem Sammelband vorgestellt. Bisher sind 18 Bände unter verschiedenen Herausgeberschaften erschienen.
Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte
Der Verein für hallische Stadtgeschichte e.V. versteht als eine wichtige Facette seines Tätigkeitsprofils neben den unterschiedlichen Veranstaltungen und der wissenschaftlichen Buchreihe die Herausgabe eines Jahrbuchs für hallische Stadtgeschichte. Mit dieser periodischen Publikation soll ein breiter Interessentenkreis in Halle und darüber hinaus angesprochen werden. Das Jahrbuch soll zudem neben Historikern und Fachleuten auch anderen Vereinen und ehrenamtlich forschenden Gruppen bzw. Einzelpersonen eine Möglichkeit zur Publikation fundierter Beiträge bieten. Das Stadtarchiv Halle hatte ebenfalls seit geraumer Zeit ein ähnliches Publikationsprojekt geplant. Um hier Synergieeffekte zu schaffen, haben der Stadtgeschichtsverein und das Stadtarchiv ein gemeinsames Vorgehen vereinbart. Im Jahr 2003 erfolgte die Ausgabe eines ersten Bandes, der bisher acht weitere Ausgaben gefolgt sind.
Veröffentlichungen im Kulturfalter
Seit 2003 hat der Verein für hallische Stadtgeschichte die Gelegenheit, im monatlich erscheinenden Veranstaltungskalender Kulturfalter die Rubrik Stadtgeschichte zu veröffentlichen. Hier werden einem breiten Publikum – bei einer Auflage von ca. 15.000 Exemplaren, die an 250 Stellen kostenlos ausliegen – stadtgeschichtliche Themen in Kürze und gestalterisch ansprechend präsentiert.
Geschichte der Stadt Halle
Halles Geschichte ist voll von schillernden Persönlichkeiten, bekannten Orten und einzigartigen Begebenheiten. Namen wie Kardinal Albrecht, August Hermann Francke, Christian Thomasius, Georg Friedrich Händel, Carl August Riebeck, Karl Ziegler oder Willi Sitte sind hier neben vielen anderen zu nennen. In Halle befindet sich die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands, hier fuhr die erste elektrische Straßenbahn mit Oberleitung, an der hallischen Universität promovierte mit Dorothea Erxleben die erste Frau Deutschlands im Fach Medizin, hier lernte mit Wilhelm Amo der erste afrikanische Student in Europa. Aus Anlass des 1200. Jahrestages der Ersterwähnung Halles wurde erstmals eine wissenschaftlich fundierte, ausführliche Geschichte der Stadt Halle erstellt. Fast 50 Autoren haben in Überblicksdarstellungen und Einzeluntersuchungen die spannungsreiche Entwicklung Halles nachgezeichnet. Zahlreiche Abbildungen vervollständigen die Bände, die in einem Schmuckschuber zusammengefasst sind.